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Nexans Deutschland entwickelt Mittelspannungs-Hybridkabel für Übertragungs- und Verteilnetze
Kostengünstige Basis für eine gekoppelte Energie- und Informationsinfrastruktur Die Anforderungen an den Netzbetrieb bezüglich Energie- und Informationsübertragung steigen. Viele Energieversorgungsunternehmen, Netzgesellschaften und Stadtwerke überlegen heute, wie das Smart-Grid aussehen könnte und welche Infrastruktur erforderlich sein wird. Hierzu gibt es unterschiedliche Visionen. Doch eines ist klar:
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Die Stromnetze der Zukunft müssen verstärkt steuer-, kontrollier- und regelbar sein Die Forderung nach mehr Steuerungs-, Kontroll- und Regelungsmöglichkeiten setzt eine geeignete Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) und eine entsprechende Energieübertragungs- und -verteilungsinfrastruktur voraus. Energie- und Informationsübertragung sollten aus diesem Grund nicht als getrennte Netzbestandteile betrachtet werden. Nexans hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, eine Kabelkonstruktion für das Mittelspannungs-Verteilnetz zu entwickeln, mit der Energieversorger ihr Informationsnetzwerk flexibel ausbauen können.
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Das MS-Hybridkabel von Nexans In Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren das offen-verseilte Mittelspannungskabel ohne gemeinsamen Außenmantel durchgesetzt. Es wird in einigen Regionen flächendeckend installiert. Der Vorteil seines Designs liegt unter anderem darin, dass ein komplettes System in einem Vorgang verlegt werden kann. Bei der Verseilung ergeben sich sogenannte Zwickelräume, die bislang ungenutzt blieben. Da heute bereits verstärkt Kunststoffleerrohrsysteme verlegt werden, hat Nexans ein Verfahren entwickelt, bei dem diese Zwickelräume mit Leerrohrsystemen bestückt werden. Diese Leerrohre können nachträglich mit Lichtwellenleitern (LWL) versehen werden, zum Beispiel durch Einblasen.
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